Shopware

Shopware Kundengruppen

Shopware Kundengruppen teilen die Kunden eines Shops in Segmente ein, für die unterschiedliche Bedingungen gelten. Über eine Kundengruppe steuert Shopware unter anderem, ob Preise netto oder brutto angezeigt werden, welche Preise gelten und welche Inhalte sichtbar sind. Kundengruppen sind damit das zentrale Werkzeug, um B2B- und B2C-Kunden im selben Shopsystem sauber zu trennen.

Ein typischer Anwendungsfall: Ein Händler verkauft an Endkunden und an Geschäftskunden. Endkunden sollen Bruttopreise inklusive Mehrwertsteuer sehen, Geschäftskunden dagegen Nettopreise. Über zwei Kundengruppen bildet Shopware beides im selben Shop ab. Zusätzlich lassen sich pro Gruppe eigene Preise, Rabatte und Sichtbarkeiten hinterlegen.

Steuerbar über Kundengruppe B2C-Kundengruppe B2B-Kundengruppe
Preisanzeige Bruttopreise inklusive Mehrwertsteuer Nettopreise ohne Mehrwertsteuer
Preise Standard-Verkaufspreise Eigene, oft günstigere Konditionen
Rabatte und Aktionen Allgemeine Aktionen Gruppenspezifische Rabatte möglich
Sichtbarkeit Standard-Sortiment Eigene Produkte oder Kategorien möglich
Registrierung Meist sofort freigeschaltet Häufig mit Freigabe durch den Händler

Stand: August 2026. Angaben beziehen sich auf Shopware 6. Der Funktionsumfang kann je nach Edition und B2B-Erweiterungen abweichen.

Was eine Kundengruppe in Shopware steuert
Was eine Kundengruppe in Shopware steuertKundengruppez. B. B2C oder B2BPreisanzeigebrutto oder nettoPreise & Rabatteeigene Konditionen je GruppeSichtbarkeitSortiment je Gruppe steuerbar

Über die Kundengruppe steuert Shopware Preisanzeige, Konditionen und Sichtbarkeit. So lassen sich B2B und B2C im selben Shop trennen. Die Darstellung ist vereinfacht.

Wofür werden Kundengruppen in Shopware genutzt?

Kundengruppen sind das Werkzeug, um unterschiedliche Kundentypen im selben Shop differenziert zu behandeln. Statt für B2B und B2C zwei getrennte Shops zu betreiben, weisen Händler jedem Kunden eine Gruppe zu und steuern darüber die Bedingungen. Typische Einsatzfelder:

  • Netto- statt Bruttoanzeige für Geschäftskunden.
  • Kundengruppenspezifische Preise und Konditionen.
  • Sichtbarkeit von Produkten oder Kategorien je Gruppe.
  • Gruppenbezogene Rabatte und Aktionen.

Häufig werden Geschäftskunden erst nach einer Freigabe durch den Händler ihrer B2B-Gruppe zugeordnet. So sehen sie Nettopreise und Sonderkonditionen erst, wenn ihr Account geprüft ist.

Einordnung

Kundengruppen sind die Stelle, an der B2B in Shopware wirklich anfängt. Nettopreise, Sichtbarkeiten und Sonderkonditionen sind kein kosmetisches Detail, sondern entscheiden darüber, ob ein Geschäftskunde den Shop überhaupt ernst nimmt. Der Fehler, den viele machen: Sie behandeln B2B als B2C mit Firmenname. Wer kundengruppenspezifische Preise und Anzeige von Anfang an sauber aufsetzt, spart sich später aufwendige Nachbauten.

Philipp Foreman, Geschäftsführer onacy GmbH

Wie steuern Kundengruppen Netto- und Bruttopreise?

In den Einstellungen einer Kundengruppe legen Sie fest, ob Preise im Shop netto oder brutto angezeigt werden. B2C-Kunden sehen üblicherweise Bruttopreise inklusive Mehrwertsteuer, weil das gesetzlich für Endverbraucher vorgeschrieben ist. Geschäftskunden dagegen kalkulieren mit Nettopreisen, daher zeigt ihre Kundengruppe Preise ohne Mehrwertsteuer.

Diese Unterscheidung zieht sich durch den gesamten Shop: von der Produktseite über die Kategorie bis zum Warenkorb und zur Bestellübersicht. Ergänzend lassen sich pro Kundengruppe eigene Preise und Staffelpreise hinterlegen, sodass Geschäftskunden andere Konditionen erhalten als Endkunden.

Kundengruppen und B2B, wie hängt das zusammen?

Kundengruppen sind das Fundament jedes B2B-Szenarios in Shopware. Auf ihnen setzen weitere B2B-Funktionen auf, etwa Freigabeprozesse bei der Registrierung, gruppenspezifische Preislisten und eingeschränkte Sortimentssichtbarkeit. Ohne saubere Kundengruppen lassen sich B2B-Anforderungen wie Nettoanzeige und Sonderpreise nicht abbilden.

Für anspruchsvollere B2B-Anforderungen wie Bestellfreigaben, Budgets oder Mehr-Konten-Strukturen bietet Shopware ergänzende B2B-Funktionen an, die auf den Kundengruppen aufbauen. Wer B2B im Shop plant, sollte die Kundengruppen daher von Anfang an strategisch aufsetzen, statt sie nachträglich umzubauen.

Häufige Fragen zu Shopware Kundengruppen

Was sind Kundengruppen in Shopware?

Kundengruppen teilen die Kunden eines Shopware-Shops in Segmente ein, für die unterschiedliche Bedingungen gelten. Über eine Kundengruppe steuert Shopware, ob Preise netto oder brutto angezeigt werden, welche Preise gelten und welche Inhalte sichtbar sind. So lassen sich B2B- und B2C-Kunden im selben Shop sauber trennen, ohne zwei getrennte Systeme betreiben zu müssen.

Wie zeigt Shopware Nettopreise für B2B-Kunden an?

In den Einstellungen einer Kundengruppe legen Sie fest, ob Preise netto oder brutto angezeigt werden. B2C-Kunden sehen Bruttopreise inklusive Mehrwertsteuer, B2B-Kunden Nettopreise ohne Mehrwertsteuer. Diese Einstellung zieht sich durch den gesamten Shop, von der Produktseite bis zum Warenkorb. Ordnen Sie einen Geschäftskunden der B2B-Gruppe zu, sieht er automatisch die Nettoanzeige.

Kann man pro Kundengruppe eigene Preise festlegen?

Ja. Shopware erlaubt kundengruppenspezifische Preise, sodass Geschäftskunden andere Konditionen erhalten als Endkunden. Zusätzlich lassen sich pro Kundengruppe Staffelpreise und gruppenbezogene Rabatte hinterlegen. So bildet ein einzelner Shop unterschiedliche Preismodelle für verschiedene Kundentypen ab, ohne dass mehrere Shopinstanzen nötig sind. Grundlage dafür ist immer die Zuordnung des Kunden zu seiner Gruppe.

Wie hängen Kundengruppen und B2B in Shopware zusammen?

Kundengruppen sind das Fundament jedes B2B-Szenarios in Shopware. Auf ihnen setzen Funktionen wie Freigabeprozesse bei der Registrierung, gruppenspezifische Preislisten und eingeschränkte Sichtbarkeit auf. Für anspruchsvollere Anforderungen wie Bestellfreigaben oder Budgets bietet Shopware ergänzende B2B-Funktionen, die auf den Kundengruppen aufbauen. Wer B2B plant, sollte die Kundengruppen von Anfang an strategisch aufsetzen.

B2B in Shopware richtig aufsetzen

B2B beginnt bei den Kundengruppen: Nettoanzeige, Sonderpreise und Sichtbarkeiten entscheiden, ob Geschäftskunden den Shop ernst nehmen. Im Erstgespräch schauen wir uns Ihr Kundengruppen- und Preismodell an und zeigen, wie sich B2B und B2C sauber trennen lassen.

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Mehr Kontext: Shopware-Agentur

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