Shopware
Was ist der Shopware Rule Builder?
Der Shopware Rule Builder ist das No-Code-Regelwerk in Shopware 6. Er bündelt Bedingungen, die an vielen Stellen im Shop ausgewertet werden, ohne dass programmiert werden muss. Laut Shopware stehen über 50 Bedingungen zur Verfügung, die sich über UND/ODER-Logik zu komplexen Regeln kombinieren lassen. Typische Einsatzfelder sind Versand- und Zahlartenverfügbarkeit, Preis- und Promotion-Logik, B2B-Preislisten und Dynamic Access. Der Rule Builder liefert das Wenn.
Eine Regel besteht aus mindestens einer Bedingung, kann aber mehrere Bedingungen und Unterbedingungen kombinieren. Der Rule Builder hat keinen eigenen Auslöser, sondern wird von anderen Funktionen ausgewertet, etwa bei der Preisberechnung, im Checkout oder durch den Shopware Flow Builder. Einmal definierte Regeln lassen sich mehrfach wiederverwenden, so entsteht ein zentrales, konsistentes Regelwerk statt verstreuter Einzeleinstellungen.
| Einsatzfeld | Was sich steuern lässt | Beispiel-Bedingungen |
|---|---|---|
| Versand | Verfügbarkeit und Kosten von Versandarten | Land, Region, Postleitzahl, Gewicht |
| Zahlung | Verfügbarkeit von Zahlarten je nach Kontext | Kundengruppe, Warenkorbwert, Land |
| Preise | Erweiterte Preis- und Preislisten-Logik | Kundengruppe, Währung, Menge, B2C/B2B getrennt |
| Promotions | Wann Rabatte und Aktionen greifen | Mindestbestellwert, bestimmte Artikel im Warenkorb |
| Dynamic Access | Sichtbarkeit von Produkten, Kategorien, Seiten | Kundengruppe, Login-Status (in den entsprechenden Plänen) |
| Flow-Bedingungen | Verzweigung von Flows im Flow Builder | Bestellwert über Grenze, bestimmte Kundengruppe |
Stand: Juni 2026. Angaben auf Basis der offiziellen Shopware-Dokumentation (docs.shopware.com). Zahl der Bedingungen und konkreter Funktionsumfang abhängig von Shopware-Version und Edition.
Mehrere Bedingungen werden über UND/ODER-Logik kombiniert und ergeben eine wiederverwendbare Regel. Die Werte im Beispiel sind illustrativ.
Was kann der Shopware Rule Builder?
Der Rule Builder ist das zentrale Regelwerk von Shopware. Er macht Bedingungen, die früher Code erforderten, über die Administration konfigurierbar. Laut Shopware stehen über 50 Bedingungen zur Verfügung, organisiert in Kategorien wie Allgemein, Bestellungen, Kunden, Marketing und Warenkorb. Typische Einsatzfelder sind:
- Preise und Preislisten, etwa nach Kundengruppe, Währung oder Menge, inklusive getrennter B2C- und B2B-Preise.
- Versandkosten und Versandarten nach Land, Region, Postleitzahl oder Gewicht.
- Verfügbarkeit von Zahlarten je nach Kontext.
- Dynamic Access, also Sichtbarkeit von Produkten, Kategorien und Seiten (in den entsprechenden Plänen).
Eng verwandt ist der Bezug zu Produktvarianten und Preislogik: Über Regeln lassen sich Preise und Verfügbarkeiten differenziert nach Kundengruppe, Menge oder Kontext steuern, ohne jede Variante manuell zu pflegen. Einmal definierte Regeln sind mehrfach wiederverwendbar und lassen sich mit dem Flow Builder kombinieren.
Einordnung
Rule Builder und Flow Builder sind im B2B-Commerce oft unterschätzte Hebel. Viele Anforderungen, für die Händler sofort an Custom-Code denken, lassen sich ohne Entwicklung abbilden, von kundengruppenspezifischen Preisen bis zu automatisierten Bestellprozessen. Die Kunst liegt nicht in der Technik, sondern in sauber durchdachten Regeln. Wer das Regelwerk unstrukturiert wachsen lässt, baut sich schnell ein undurchschaubares Geflecht.
Philipp Foreman, Geschäftsführer onacy GmbH
Was ist der Unterschied zwischen Rule Builder und Flow Builder?
Rule Builder und Flow Builder werden häufig verwechselt, haben aber klar getrennte Aufgaben. Der Rule Builder definiert Bedingungen und liefert das Wenn. Er hat keinen eigenen Auslöser, sondern wird von anderen Funktionen ausgewertet, etwa im Checkout, bei der Preisberechnung oder durch den Flow Builder. Der Flow Builder ist die ereignisbasierte Automatisierung und führt das Dann aus.
In der Praxis greifen beide ineinander. Ein Flow startet bei einem Shop-Ereignis, prüft über eine Rule-Builder-Regel eine Bedingung und führt bei Erfüllung eine Aktion aus. Vereinfacht: Der Rule Builder entscheidet, der Flow Builder handelt. Deshalb lohnt es sich, das Regelwerk von Anfang an sauber und wiederverwendbar aufzubauen, denn es ist die Grundlage für verlässliche Automatisierungen.
Wie baut man ein wartbares Regelwerk auf?
Der häufigste Fehler ist ein unstrukturiert wachsendes Regelwerk: viele Einzelregeln mit ähnlichen Bedingungen, schwer nachvollziehbare Überschneidungen, niemand weiß mehr, welche Regel wo greift. Sauberes Datenmanagement und klare Benennungen sind die Basis. Regeln sollten sprechende Namen tragen, dokumentiert und wo möglich wiederverwendet statt dupliziert werden.
Gerade im B2B mit kundengruppenspezifischen Preisen, Staffeln und Sichtbarkeiten lohnt sich eine durchdachte Regelarchitektur. Als Shopware-Partner strukturiert onacy das Regelwerk so, dass es mit dem Shop wächst, statt unübersichtlich zu werden. Das spart später teure Fehlersuche und hält Preise und Verfügbarkeiten konsistent.
Häufige Fragen zum Shopware Rule Builder
Was ist der Shopware Rule Builder einfach erklärt?
Der Shopware Rule Builder ist das No-Code-Regelwerk in Shopware 6. Er bündelt Bedingungen, die an vielen Stellen im Shop ausgewertet werden, ohne dass programmiert werden muss. Laut Shopware stehen über 50 Bedingungen zur Verfügung, kombinierbar über UND/ODER-Logik. Typische Einsatzfelder sind Versand, Zahlarten, Preise, Promotions und Dynamic Access. Der Rule Builder liefert das Wenn.
Was ist der Unterschied zwischen Rule Builder und Flow Builder?
Der Rule Builder bündelt Bedingungen, etwa für Preise, Versand, Zahlarten oder B2B-Logik, und liefert das Wenn. Er hat keinen eigenen Auslöser, sondern wird von anderen Funktionen ausgewertet, unter anderem vom Flow Builder. Dieser reagiert auf ein Shop-Ereignis und führt eine Aktion aus, also das Dann. Kurz gesagt: Das Regelwerk entscheidet, die Automatisierung handelt.
Wie viele Bedingungen hat der Shopware Rule Builder?
Laut Shopware-Dokumentation stehen im Rule Builder über 50 Bedingungen zur Verfügung. Sie sind in Kategorien organisiert, etwa Allgemein, Bestellungen, Kunden, Marketing und Promotions sowie Warenkorb. Mehrere Bedingungen und Unterbedingungen lassen sich über UND/ODER-Logik zu komplexen Regeln kombinieren. Die genaue Zahl hängt von Shopware-Version und Edition ab.
Wofür wird der Rule Builder typischerweise genutzt?
Typische Einsatzfelder sind die Verfügbarkeit und Kosten von Versandarten nach Land oder Gewicht, die Verfügbarkeit von Zahlarten, erweiterte Preis- und Preislisten-Logik inklusive getrennter B2C- und B2B-Preise, die Steuerung von Promotions sowie Dynamic Access für die Sichtbarkeit von Produkten und Seiten. Zudem liefern Regeln die Bedingungen für Flows im Flow Builder.
B2B-Preise und -Logik in Shopware sauber abbilden
Kundengruppenpreise, Staffeln und Sichtbarkeiten lassen sich mit dem Rule Builder ohne Custom-Code steuern, wenn das Regelwerk durchdacht ist. Wir strukturieren Ihre Regeln so, dass sie mit dem Shop wachsen, statt unübersichtlich zu werden.
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Der Rule Builder ist Teil des Shopware-Automatisierungsbaukastens bei onacy. Diese Seiten vertiefen Automatisierung, Preislogik und Architektur.