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Shopware Cross-Selling

Cross-Selling bezeichnet in Shopware 6 die Anzeige passender Zusatzprodukte auf der Produktdetailseite. Händler pflegen Cross-Selling je Produkt und wählen dabei zwischen manueller Zuweisung einzelner Artikel und einer dynamischen Produktgruppe, die Produkte regelbasiert automatisch zusammenstellt. Ziel ist, den durchschnittlichen Warenkorbwert und die Conversion zu erhöhen.

Konfiguriert wird Cross-Selling direkt am Produkt in der Administration. Pro Produkt lassen sich mehrere Cross-Selling-Blöcke anlegen. Ist nur ein Block aktiv, erscheint er als Bereich auf der Produktseite, bei mehreren Blöcken zeigt die Storefront sie als getrennte Reiter oder Abschnitte. So kann ein Produkt gleichzeitig Zubehör, Alternativen und ergänzende Artikel empfehlen.

Kriterium Manuelle Zuweisung Dynamische Produktgruppe
Auswahl Händler wählt einzelne Produkte von Hand aus Produkte werden regelbasiert automatisch ermittelt
Pflegeaufwand Höher, jede Empfehlung wird einzeln gesetzt Geringer, Regel greift auf den gesamten Katalog
Aktualität Statisch, bis der Händler die Auswahl ändert Dynamisch, neue passende Produkte erscheinen automatisch
Kontrolle Volle Kontrolle über jede einzelne Empfehlung Kontrolle über die Regel, nicht über jedes Produkt
Eignung Feste Sets, gezieltes Zubehör, kuratierte Empfehlungen Große Sortimente, ähnliche Produkte, Kategorien

Stand: August 2026. Angaben beziehen sich auf Shopware 6 (Standardfunktionen ohne Erweiterungen).

Zwei Wege zur Cross-Selling-Empfehlung
Zwei Wege zur Cross-Selling-Empfehlung Manuelle Zuweisung einzelne Produkte von Hand Dynamische Produktgruppe regelbasiert automatisch Produktdetailseite Empfehlung im Shop sichtbar

Beide Methoden lassen sich pro Produkt kombinieren. Bei mehreren Blöcken zeigt die Storefront sie als getrennte Reiter. Die Darstellung ist vereinfacht.

Manuelle Zuweisung oder dynamische Produktgruppe?

Beim Anlegen eines Cross-Selling-Blocks wählt der Händler im Feld Typ zwischen zwei Verfahren. Bei der manuellen Zuweisung sucht er einzelne Produkte gezielt aus. Bei der dynamischen Produktgruppe hinterlegt er stattdessen eine Regel, und Shopware ermittelt die passenden Produkte automatisch aus dem Katalog.

  • Manuell: volle Kontrolle, ideal für feste Sets und gezieltes Zubehör.
  • Dynamisch: geringer Pflegeaufwand, neue passende Produkte erscheinen automatisch.
  • Kombinierbar: mehrere Blöcke pro Produkt, gemischt manuell und dynamisch.
  • Sortierung: die Reihenfolge der Empfehlungen lässt sich steuern.

Für kleine, kuratierte Sortimente ist die manuelle Zuweisung oft ausreichend. Bei großen Katalogen skaliert die dynamische Produktgruppe besser, weil die Regel automatisch auf neue Artikel angewendet wird, ohne dass jede Empfehlung von Hand gepflegt werden muss.

Wie wirkt Cross-Selling auf Warenkorb und Conversion?

Cross-Selling setzt genau dort an, wo die Kaufentscheidung fällt: auf der Produktdetailseite. Passende Empfehlungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kunde ergänzende Artikel in den Warenkorb legt, und heben so den durchschnittlichen Bestellwert. Zubehör, Verbrauchsmaterial oder passende Alternativen sind typische Kandidaten.

Entscheidend ist die Relevanz der Empfehlung. Willkürlich zusammengestellte Vorschläge erzeugen Rauschen statt Umsatz. Genau hier zahlt sich eine saubere Produktdatenstruktur aus: Je besser Produkte über Attribute, Kategorien und Beziehungen beschrieben sind, desto treffsicherer greifen dynamische Produktgruppen und desto relevanter werden die Empfehlungen.

Einordnung

Cross-Selling wird gern als Marketing-Feature gesehen, ist aber im Kern eine Datenfrage. Dynamische Produktgruppen liefern nur relevante Empfehlungen, wenn Attribute und Produktbeziehungen sauber gepflegt sind. Wer zuerst die Datenstruktur ordnet und dann die Regeln aufsetzt, bekommt Empfehlungen, die auch bei tausenden Artikeln treffen, statt Rauschen zu erzeugen.

Philipp Foreman, Geschäftsführer onacy GmbH

Warum Cross-Selling an der Datenqualität hängt

Dynamisches Cross-Selling ist nur so gut wie die Daten, auf denen die Regeln aufsetzen. Sind Produkte lückenhaft kategorisiert oder fehlen Attribute wie Zubehörtyp, Kompatibilität oder Materialgruppe, findet die Regel keine sinnvollen Treffer. Dann bleibt nur die manuelle Pflege, die bei großen Sortimenten kaum zu leisten ist.

Deshalb gehört Cross-Selling für uns zum Data Management. Wenn Attribute und Produktbeziehungen im PIM sauber gepflegt sind, lassen sich dynamische Produktgruppen zuverlässig aufsetzen und die Empfehlungen bleiben auch bei wachsendem Sortiment relevant. onacy richtet Shopware-Projekte so aus, dass Cross-Selling auf belastbaren Daten steht.

Häufige Fragen zum Shopware Cross-Selling

Was ist Cross-Selling in Shopware?

Cross-Selling ist in Shopware 6 die Anzeige passender Zusatzprodukte auf der Produktdetailseite. Händler pflegen es je Produkt und wählen zwischen manueller Zuweisung einzelner Artikel und einer dynamischen Produktgruppe, die Produkte regelbasiert automatisch ermittelt. Ziel ist, den durchschnittlichen Warenkorbwert und die Conversion zu erhöhen, etwa über Zubehör oder ergänzende Artikel.

Wie richtet man Cross-Selling in Shopware ein?

Cross-Selling wird direkt am Produkt in der Administration konfiguriert. Man legt einen Cross-Selling-Block an und wählt im Feld Typ zwischen manueller Zuweisung und dynamischer Produktgruppe. Pro Produkt sind mehrere Blöcke möglich. Ist nur ein Block aktiv, erscheint er als Bereich auf der Produktseite, bei mehreren Blöcken zeigt die Storefront sie als getrennte Reiter.

Was ist der Unterschied zwischen manueller Zuweisung und dynamischer Produktgruppe?

Bei der manuellen Zuweisung wählt der Händler einzelne Produkte von Hand aus, was volle Kontrolle bei höherem Pflegeaufwand bedeutet. Bei der dynamischen Produktgruppe hinterlegt er eine Regel, und Shopware ermittelt passende Produkte automatisch aus dem Katalog. Die dynamische Variante skaliert besser bei großen Sortimenten, die manuelle eignet sich für feste Sets.

Wie steigert Cross-Selling den Warenkorbwert?

Cross-Selling zeigt auf der Produktdetailseite passende Zusatzprodukte wie Zubehör oder Verbrauchsmaterial und erhöht so die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden ergänzende Artikel in den Warenkorb legen. Entscheidend ist die Relevanz der Empfehlung. Diese hängt bei dynamischen Produktgruppen direkt an der Qualität der Produktdaten wie Attributen und Kategorien.

Cross-Selling, das auf belastbaren Daten steht

Dynamische Empfehlungen sind nur so gut wie die Produktdaten dahinter. Im Erstgespräch schauen wir, wie weit Ihre Attribute und Produktbeziehungen tragen und wie sich Cross-Selling so aufsetzen lässt, dass es auch bei großem Sortiment relevant bleibt.

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