Shopware Rise, Evolve, Beyond: Welches Lizenzmodell passt für Ihren Shop?

Rise ab 600 EUR, Evolve ab 2.400 EUR, Beyond individuell (marktüblich ca. 6.500 EUR): Wir erklären, welches Shopware Lizenzmodell für mittelständische Hersteller und B2B-Shops die richtige Wahl ist. Stand: Juni
Rise, Evolve oder Beyond: Welche Shopware Lizenz passt?

Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2026

Shopware bietet 2026 drei kommerzielle Lizenzmodelle: Rise ab 600 Euro pro Monat (exkl. MwSt.) für wachsende B2C-Shops, Evolve ab 2.400 Euro pro Monat für mittelständische B2B-Hersteller mit Händlernetz und Beyond mit individuellem Preis (marktüblicher Einstieg rund 6.500 Euro pro Monat) für Enterprise-Anforderungen. Die kostenlose Community Edition ist seit dem 24. März 2025 per Fair Usage Policy auf 1 Million Euro Jahresumsatz (GMV) begrenzt. Welche Edition passt, hängt vor allem von zwei Faktoren ab: Ihrem GMV und Ihrem Bedarf an B2B-Funktionen. Die falsche Wahl kostet entweder echte Features oder echtes Geld, manchmal beides. Dieser Artikel hilft Ihnen, die Entscheidung auf einer soliden Grundlage zu treffen.

Stand: Juni 2026

Das Wichtigste in Kürze

  • Rise kostet ab 600 Euro pro Monat (exkl. MwSt.) und deckt laut Marktquellen ein GMV-Kontingent bis 2 Mio. Euro pro Jahr ab, geeignet für B2C-Shops ohne komplexe Händlerpreislogik.
  • Evolve kostet ab 2.400 Euro pro Monat, enthält die B2B Components und rechnet sich in der Regel ab 30 bis 60 B2B-Kunden mit individuellem Preisbedarf.
  • Beyond wird von Shopware individuell bepreist (marktüblicher Einstieg rund 6.500 Euro pro Monat) und lohnt sich vor allem für Enterprise-Setups mit 24/7-Support-Bedarf.
  • Die Community Edition ist kostenlos, seit dem 24. März 2025 aber per Fair Usage Policy auf 1 Mio. Euro GMV pro Jahr begrenzt.
  • Ein Upgrade ist jederzeit möglich: Wer mit Rise startet, kann später auf Evolve wechseln und zahlt nur den Aufpreis.

Was kosten Shopware Rise, Evolve und Beyond?

Shopware bietet seit der Neustrukturierung vier Editionen: die kostenlose Community Edition sowie die drei kommerziellen Pläne Rise, Evolve und Beyond. Alle kommerziellen Pläne sind Subscription-Modelle, keine Einmallizenz. Die folgende Tabelle zeigt Preise, GMV-Kontingente und Zielgruppen im Überblick:

EditionPreis pro MonatGMV-KontingentZielgruppe
Community Edition0 Euro (Fair Usage Policy seit 24. März 2025)bis 1 Mio. Euro/JahrEigenentwicklung, Proof of Concept
Riseab 600 Euro (exkl. MwSt.)bis 2 Mio. Euro/Jahr*Wachstums-Shops mit B2C-Schwerpunkt
Evolveab 2.400 Euro (exkl. MwSt.)bis 5 Mio. Euro/Jahr*Mittelstand, B2B-Hersteller mit Händlernetz
Beyondindividuell, marktüblicher Einstieg ca. 6.500 Eurobis 15 Mio. Euro/Jahr*Enterprise, sehr hoher GMV, 24/7-Support
Shopware-Lizenzpreise und GMV-Kontingente, Stand: Juni 2026. Preise exkl. MwSt., verifiziert gegen shopware.com/de/preise/.

Alle Preise sind Einstiegspreise und skalieren oberhalb der GMV-Kontingente nach oben. *Die Kontingente für Rise, Evolve und Beyond stammen aus Marktquellen und Partnerangaben, offiziell kommuniziert Shopware sie nur im Verkaufsgespräch. Beyond bepreist Shopware ausschließlich auf Anfrage, der genannte Einstieg von rund 6.500 Euro pro Monat ist der marktübliche Richtwert. Was neben der Lizenz an Projekt- und Betriebskosten dazukommt, zeigt unsere vollständige Übersicht zu den Shopware Kosten.

Shopware Lizenzvergleich 2026: Rise vs. Evolve vs. Beyond Rise Evolve Beyond Preis ab 600 EUR/Monat 2.400 EUR/Monat ca. 6.500 EUR (auf Anfrage) Flow Builder & Rule Builder AI Copilot B2B Components (Individual Pricing, Freigaben …) Individual Pricing (nativ, ab SW 6.7.8) Multi-Inventory (mehrere Lagerstandorte) Support-Reaktionszeit 8 Stunden 4 Stunden 24/7 Erweiterte SLAs / Dedicated Support Quelle: shopware.com/de/preise/, Stand: Juni 2026. Preise ohne Mehrwertsteuer, zzgl. GMV-Skalierung. Beyond: marktüblicher Einstieg.

Shopware Rise: Der richtige Start für Wachstums-Shops

Rise ist der Nachfolger der alten Professional Edition und richtet sich an Shops im B2C-Bereich, die professionelle Commerce-Funktionen brauchen, aber noch keine komplexe B2B-Logik abbilden müssen.

Für wen Rise geeignet ist:

  • Shops mit einem GMV bis ca. 2 Mio. EUR jährlich
  • Klarer B2C-Schwerpunkt, kein Händlernetz mit kundenspezifischen Preisen
  • Teams ohne eigene Entwicklungskapazität, die auf Shopware-Hosting setzen
  • Shops, die Social Shopping und AI Copilot sinnvoll nutzen können

Rise enthält den Flow Builder und den Rule Builder, mit dem sich Geschäftsprozesse automatisieren lassen, und bietet Support mit einer Reaktionszeit von 8 Stunden. Das reicht für viele Szenarien vollständig aus.

Was Rise nicht kann:

Wer kundenspezifische Preise braucht, Bestellgrenzen nach Nutzerrollen steuern oder ein Händlernetz mit individuellen Preisbüchern verwalten will, kommt mit Rise nicht weiter. Die B2B Components, die genau das abbilden, sind erst ab Evolve verfügbar. Individual Pricing, das in Shopware 6.7.8 im März 2026 nativ integriert wurde, ist ebenfalls Evolve vorbehalten.

Für einen Markenhersteller, der seinen B2C-Webshop betreibt und nebenbei einzelne Händler mit einem separaten Anmeldeformular bedient, kann Rise zeitweise ausreichen. Sobald die Händlerbeziehungen aber Volumen und Komplexität gewinnen, wird der Wechsel auf Evolve unausweichlich.

Rise ist kein schlechtes Produkt, es ist das falsche Produkt für Hersteller mit aktivem Händlernetz. Die B2B Components in Evolve sind kein Nice-to-have, sondern der Kern dessen, was sauberes B2B-Commerce auf Shopware ausmacht. Evolve ist dabei nicht der einzige sinnvolle Weg: Je nach Business Case gibt es durchaus Alternativen, etwa über Drittanbieter-Lösungen oder eine gezielte Eigenentwicklung auf Community-Basis. Entscheidend ist, welche Komplexität das Geschäftsmodell wirklich erfordert.

Shopware Evolve: Der Sweet Spot für B2B-Hersteller

Shopware selbst bezeichnet Evolve als meistverkauften kommerziellen Plan. Das ist kein Zufall. Für mittelständische Markenhersteller mit einem aktiven Händlernetz trifft Evolve den richtigen Punkt: genug Funktionsumfang für echte B2B Commerce-Prozesse, kein Enterprise-Preisschild.

Was B2B Components konkret liefern

Die B2B Components sind in Evolve nativ integriert und bestehen aus sechs modularen Bausteinen:

  1. Individual Pricing: Kundenspezifische Preise und Preisbücher, die pro Händler oder Händlergruppe hinterlegt werden. Kein Umweg über Plugins.
  2. Angebotsverwaltung: Verkäufer können Angebote direkt aus dem Shop heraus erstellen und versenden.
  3. Schnellbestellung: B2B-Kunden können über Artikelnummern oder CSV-Import direkt bestellen.
  4. Freigabe-Workflows: Bestellungen ab einem bestimmten Wert können einem Genehmiger zugewiesen werden, bevor sie ausgelöst werden.
  5. Unternehmenshierarchie: Abbildung von Einkäufern, Abteilungen und Budgets innerhalb einer Firmenzugehörigkeit.
  6. Kundenseitige Kostenstellen: Interne Buchungslogik für Einkaufsabteilungen.

Die Komponenten sind API-first und headless-kompatibel, lassen sich mit Flow Builder und Rule Builder kombinieren und können unabhängig voneinander aktiviert werden. Das war das zentrale Problem der alten B2B Suite: Wer eine Funktion wollte, musste das gesamte Paket aktivieren.

Wann sich der Aufpreis auf Evolve rechnet

Der Unterschied zwischen Rise und Evolve beträgt 1.800 EUR pro Monat, also 21.600 EUR im Jahr. Das klingt viel, bis man rechnet, was die Alternative kostet.

Ein mittelständischer Hersteller mit 400 Artikeln und 80 aktiven Händlern, der kundenspezifische Preise über ein externes ERP oder manuelle Preislisten verwaltet, bindet regelmäßig Entwicklungszeit und Vertriebskapazität. Wenn das Händlerportal kein Self-Service ermöglicht, landet jede Preisanfrage beim Vertrieb. Bei 80 Händlern und durchschnittlich zwei Preisanfragen pro Woche kommt schnell ein Aufwand zusammen, der die Lizenzkosten von Evolve deutlich übersteigt.

Der Break-even liegt in den meisten Fällen zwischen 30 und 60 aktiven B2B-Kunden mit individuellem Preisbedarf. Darunter ist Rise meistens ausreichend. Darüber ist Evolve die wirtschaftlichere Wahl.

Die Lizenzentscheidung ist keine einmalige Festlegung. Wer mit Rise startet und später merkt, dass er B2B Components braucht, kann jederzeit auf Evolve upgraden und zahlt nur den Aufpreis. Das ist ein echter Vorteil des Subscription-Modells: Die Entscheidung ist reversibel. Wichtiger als die perfekte Startkonfiguration ist deshalb, dass man den eigenen Wachstumspfad kennt und den Upgrade-Zeitpunkt nicht zu lange hinauszögert.

Was aus der Shopware B2B Suite wird

Die B2B Suite war jahrelang die Standardlösung für Shopware-Shops mit B2B-Anforderungen. Sie wird nicht mehr weiterentwickelt. Stand 2026 erhält sie noch Sicherheitsupdates, aber keine neuen Features mehr. Der Support endet mit Shopware 6.8.

Für Bestandskunden bedeutet das konkret: Wer noch auf der B2B Suite läuft, sollte jetzt planen. Die Migration zu den B2B Components ist kein trivialer Schritt, weil sich Datenstruktur und Konfigurationslogik unterscheiden. Gleichzeitig ist es eine Chance, technische Schulden abzubauen und auf ein System umzustellen, das aktiv weiterentwickelt wird.

Neue Shopware-Projekte mit B2B-Anforderungen sollten grundsätzlich direkt mit den B2B Components starten. Die B2B Suite ist keine Option mehr für Greenfield-Projekte. Wer mehr über die konkreten Unterschiede und Migrationsszenarien wissen möchte, findet dazu ausführliche Informationen im Bereich B2B mit Shopware auf onacy.de.

Die Community Edition: Wann sie noch sinnvoll ist

Die Community Edition von Shopware 6 ist Open Source unter der MIT-Lizenz und kostenlos verfügbar. Sie bietet alle Grundfunktionen der Plattform, aber mit einer wichtigen Einschränkung: Seit dem 24. März 2025 gilt die Fair Usage Policy. Shops, die einen GMV von über 1 Mio. EUR jährlich erzielen, verlieren den Zugang zum Shopware Account und damit zum Shopware Store, über den Plugins und Themes bezogen werden.

Die Community Edition macht Sinn für:

  • Unternehmen und Kunden, die auf den Plug-in-Store verzichten können
  • Projekte, bei denen alle benötigten Funktionen selbst entwickelt oder über Open-Source-Pakete eingebunden werden
  • B2B-Funktionalitäten über Drittanbieter-Erweiterungen abbildbar
  • Testumgebungen und Proof-of-Concept-Installationen

Für mittelständische Hersteller ohne eigene Shopware-Entwickler ist die Community Edition selten die richtige Wahl. Der fehlende Store-Zugang bedeutet, dass Erweiterungen wie Shopware-Plugins nicht über den offiziellen Kanal bezogen werden können, was die Flexibilität deutlich einschränkt.

Wie man die richtige Entscheidung trifft

Vier Leitfragen helfen bei der Orientierung:

1. Wie hoch ist Ihr GMV und wie entwickelt er sich?
Unter 1 Mio. EUR jährlich ist die Community Edition eine Option, sofern eigene Entwicklungskapazität vorhanden ist. Zwischen 1 und 5 Mio. EUR ist Rise der natürliche Einstieg. Darüber sollte Evolve zumindest ernsthaft geprüft werden.

2. Haben Sie aktive B2B-Kunden mit individuellem Preisbedarf?
Sobald mehr als ein Handvoll Kunden unterschiedliche Preise brauchen, ist Evolve mit B2B Components die sauberere Lösung als manuelle Preislisten oder Plugin-Konstrukte auf Rise-Basis.

3. Wie groß ist Ihr Händlernetz?
Ab ca. 30 bis 50 aktiven Händlern mit Einzelpreisen rechnet sich Evolve in der Regel wirtschaftlich. Darunter kann ein strukturiertes Preisgruppen-Modell auf Rise noch funktionieren.

4. Haben Sie eigene Entwicklungskapazität oder arbeiten Sie mit einer Agentur?
Teams ohne eigene Entwickler profitieren vom Shopware-Hosting und dem direkten Support der kommerziellen Editionen. Je kleiner das interne Tech-Team, desto mehr Wert hat die Managed-Infrastruktur der kommerziellen Pläne.

Empfehlungsmatrix

SituationEmpfehlung
B2C-Shop, kein Händlernetz, GMV unter 2 Mio. EURRise
Gemischter Shop, wenige B2B-Kunden, einfache PreislogikRise mit Prüfung in 12 Monaten
Hersteller mit Händlernetz, Individual Pricing benötigtEvolve
Enterprise, hohes GMV, 24/7-AnforderungenBeyond
Starke Eigenentwicklung, unter 1 Mio. EUR GMVCommunity Edition

Fazit

Das Shopware-Lizenzmodell 2026 ist klarer strukturiert als früher, aber die Entscheidung zwischen Rise und Evolve ist keine, die man pauschal beantworten kann. Für viele mittelständische Hersteller mit einem aktiven Händlernetz und individuellem Preisbedarf ist Evolve die wirtschaftlichere Wahl, auch wenn der Aufpreis auf den ersten Blick erheblich wirkt. Die B2B Components, die seit März 2026 Individual Pricing nativ abbilden, sind der entscheidende Unterschied.

Wer sich bei der Lizenzentscheidung unsicher ist oder gleichzeitig eine Shopware Migration plant, sollte die Wahl nicht isoliert treffen. Die richtige Lizenz hängt von der Commerce-Architektur ab, nicht nur vom Budget. Weiterführende Informationen zur Plattform finden Sie in der Shopware-Übersicht sowie in unserem Bereich zur E-Commerce Beratung.

Häufige Fragen zur Shopware-Lizenzwahl

Was kostet Shopware Evolve pro Monat?

Shopware Evolve kostet ab 2.400 EUR pro Monat (netto). Der Preis skaliert ab bestimmten GMV-Schwellen, die Shopware im direkten Verkaufsgespräch kommuniziert. Für Projekte mit aktiven B2B-Kunden und individuellem Preisbedarf rechnet sich Evolve in der Regel ab 30 bis 60 Händlern wirtschaftlich, da die B2B Components manuelle Prozesse und Plugin-Konstrukte ersetzen.

Was ist der Hauptunterschied zwischen Shopware Rise und Evolve?

Der zentrale Unterschied sind die B2B Components: Individual Pricing, Angebotsverwaltung, Freigabe-Workflows, Schnellbestellung, Unternehmenshierarchie und kundenseitige Kostenstellen. Diese Funktionen sind ausschließlich in Evolve (und Beyond) verfügbar. Rise eignet sich für B2C-Shops ohne komplexe Händlerpreislogik, Evolve ist die richtige Wahl für mittelständische Hersteller mit einem aktiven B2B-Händlernetz.

Kann man mit der Shopware Community Edition einen B2B-Shop betreiben?

Ja, technisch ist das möglich. Die Community Edition bietet alle Kernfunktionen der Plattform und kann durch eigene Entwicklung oder Drittanbieter-Erweiterungen um B2B-Funktionalitäten erweitert werden. Einschränkung: Shops mit einem GMV über 1 Mio. EUR jährlich verlieren den Zugang zum Shopware Store. Für Unternehmen ohne starke interne Entwicklungskapazität und ohne eigene Drittanbieter-Strategie ist die Community Edition selten die wirtschaftlichste Wahl.

Wann lohnt sich Shopware Beyond gegenüber Evolve?

Beyond lohnt sich vor allem für Unternehmen mit sehr hohem GMV, 24/7-Supportanforderungen und dedizierten SLA-Verpflichtungen gegenüber eigenen Kunden oder internen Stakeholdern. Die funktionalen Unterschiede zwischen Evolve und Beyond sind gering: der wesentliche Mehrwert liegt im Enterprise-Support, den erweiterten SLAs und dem Dedicated-Account-Management von Shopware. Für die meisten mittelständischen Hersteller ist Evolve der passendere Plan.

Was passiert mit der alten Shopware B2B Suite?

Die Shopware B2B Suite wird nicht mehr weiterentwickelt. Stand 2026 erhält sie noch Sicherheitsupdates, der Support endet jedoch mit Shopware 6.8. Für Bestandskunden bedeutet das: Wer noch auf der B2B Suite läuft, sollte jetzt die Migration zu den B2B Components planen. Neue Projekte mit B2B-Anforderungen sollten grundsätzlich direkt mit den B2B Components in Evolve starten.

Was passiert, wenn mein Shop das GMV-Kontingent seiner Shopware-Edition überschreitet?

Jede kommerzielle Edition enthält laut Marktquellen ein GMV-Kontingent: Rise bis 2 Mio., Evolve bis 5 Mio., Beyond bis 15 Mio. Euro pro Jahr. Wächst der Umsatz darüber hinaus, steigt der Subscription-Preis oder der Wechsel in die nächsthöhere Edition steht an. Der Sprung von Rise auf Evolve vervierfacht die Lizenzkosten ungefähr (von 7.200 auf 28.800 Euro pro Jahr). Wer Wachstum plant, sollte diesen Sprung von Anfang an ins Budget einrechnen.

Ist die Shopware Community Edition wirklich kostenlos?

Ja, die Community Edition ist Open Source (MIT-Lizenz) und lizenzkostenfrei. Seit dem 24. März 2025 gilt jedoch eine Fair Usage Policy mit einer Grenze von 1 Million Euro Jahresumsatz (GMV). Oberhalb dieser Grenze entfällt der Zugang zum Shopware Account, zum Extension Store und zu Plugin-Updates. Hosting, Wartung und Weiterentwicklung kommen in jedem Fall hinzu, kostenlos ist nur die Lizenz.

Philipp Foreman

Autor

Philipp Foreman

Geschäftsführer, onacy GmbH

Philipp Foreman begleitet mittelständische Markenhersteller und B2B-Unternehmen bei der Auswahl und Implementierung von Shopware-Projekten. In den vergangenen Jahren hat er Unternehmen mit Händlernetzen zwischen 20 und mehreren Hundert Partnern bei der Lizenzentscheidung und der Einführung von B2B-Prozessen auf Shopware beraten.

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