Shopware Kosten 2026

Was kostet ein
Shopware-Shop wirklich?

Shopware kostet 2026 je nach Edition ab 600 Euro pro Monat (Rise), ab 2.400 Euro (Evolve) oder ab rund 6.500 Euro (Beyond). Die Community Edition ist kostenlos, seit März 2025 aber auf 1 Million Euro Jahresumsatz begrenzt. Dazu kommen Projektkosten zwischen 15.000 und 250.000 Euro sowie laufende Kosten ab etwa 500 Euro pro Monat.

Auf dieser Seite schlüsseln wir alle Kostenpositionen transparent auf: Lizenzen mit GMV-Regeln, ehrliche Projektkosten mit Agentur, laufender Betrieb und drei TCO-Rechnungen über drei Jahre. Als erfahrene Shopware Agentur beraten wir Sie dabei, Ihr Budget optimal einzusetzen und die passende Shopware-Lösung zu finden.

Shopware Agentur

Community Edition
ab 0 €/Monat

Setup ab 15.000 €
für Starter-Projekte

Keine
Transaktionsgebühren

Transparente
Kostenstruktur

Stand: Juni 2026

Shopware Kosten im Überblick: Drei Kostenblöcke

KostenblockBandbreiteFälligkeit
Lizenzkosten0 – 6.500+ €/MonatMonatlich/jährlich
Implementierung15.000 – 250.000+ €Einmalig (Projektbasis)
Laufender Betrieb500 – 5.000+ €/MonatMonatlich

Die Lizenzkosten sind klar definiert: Shopware veröffentlicht seine Preise transparent. Die Implementierungs- und Betriebskosten hängen dagegen stark vom individuellen Projekt ab.

Shopware 6 Lizenzkosten

Shopware-Editionen und Preise 2026: Community, Rise, Evolve, Beyond

Shopware hat sein Preismodell vollständig auf Subscriptions umgestellt. Die alten Professional- und Enterprise-Lizenzen existieren nicht mehr, stattdessen gibt es vier Stufen, deren Preis am Jahresumsatz des Shops hängt. Das ist der Punkt, an dem viele ältere Vergleichsartikel im Netz nicht mehr stimmen.

EditionPreis/MonatInkludiertes GMVKernfeaturesSupportGeeignet für
Community0 Eurobis 1 Mio. Euro/Jahr (Cap seit März 2025)Open Source (MIT), voller Core, Self-Hosting PflichtCommunity, kein Hersteller-SupportKleine Shops, Entwickler-Teams, Proof of Concept
Riseab 600 Eurobis 2 Mio. Euro/JahrCloud-Hosting inkl., Shopware Intelligence, unbegrenzte Verkaufskanäle8 Std. ReaktionszeitWachsende B2C-Shops, einfache B2B-Setups
Evolveab 2.400 Eurobis 5 Mio. Euro/JahrB2B Components, Advanced Search, Dynamic Access4 Std. Reaktionszeit, Telefon-SupportMittelständische Hersteller mit B2B-Anforderungen
Beyondab ca. 6.500 Euro (auf Anfrage)bis 15 Mio. Euro/JahrDigital Sales Rooms, Multi-Inventory, kundenspezifische Preise1 Std. Reaktionszeit, 24/7, Account ManagerEnterprise-B2B, Multi-Channel-Konzerne

Preise exkl. MwSt., verifiziert gegen shopware.com/de/preise/ (Juni 2026). Beyond nennt Shopware offiziell nur auf Anfrage, der marktübliche Einstieg liegt bei rund 6.500 Euro pro Monat. Add-on Shopware Intelligence+: 19 Euro/Monat (bezahlte Pläne) bzw. 29 Euro/Monat (Community).

Das GMV-Preismodell verstehen: Wann welche Edition wirtschaftlich ist

GMV (Gross Merchandise Value) ist der Bruttowarenwert aller Bestellungen, die über den Shop laufen, pro Jahr. Shopware koppelt den Lizenzpreis an diesen Wert: Jede Edition enthält ein Kontingent, darüber wird es teurer oder der Wechsel in die nächste Stufe steht an.

Ein Rechenbeispiel: Ein Hersteller mit 1,8 Millionen Euro Online-Umsatz fährt mit Rise (600 Euro/Monat, 7.200 Euro/Jahr) zunächst günstig. Wächst der Shop auf 2,5 Millionen Euro, reicht das Rise-Kontingent nicht mehr. Der Sprung auf Evolve bedeutet 28.800 Euro pro Jahr, also rund das Vierfache. Wer diesen Sprung nicht im Businessplan hat, budgetiert an der Realität vorbei. Umgekehrt gilt: Wer die B2B Components aus Evolve ohnehin braucht (Kundenpreise, Angebotsworkflows, Rechte und Rollen), sollte nicht künstlich auf Rise starten und sechs Monate später teuer nachrüsten.

Für die Community Edition gilt seit dem 24. März 2025 die Fair-Use-Grenze von 1 Million Euro GMV (Fair Usage Policy, eingeführt mit der AGB-Aktualisierung von Shopware, erste GMV-Meldefrist 30. Juni 2025). Der Shop läuft technisch auch darüber hinaus weiter (Open Source bleibt Open Source), aber der Zugang zum Extension Store und zu Plugin-Updates entfällt. Für einen produktiven Shop ist das faktisch das Ende der Kostenlos-Phase.

Community Edition: 0 €/Monat

Die Open-Source-Version von Shopware 6. Enthält Produktmanagement, Checkout, CMS (Shopping Experiences), Rule Builder und grundlegende SEO-Funktionen.

Kostenlos nutzbar bis zu einem GMV von 1 Million Euro pro Jahr (Fair Usage Policy, gültig seit März 2025). Oberhalb der Grenze entfällt der Zugang zum Extension Store und zu Plugin-Updates.

Geeignet für: Startups, kleine Shops, Proof-of-Concept.

Einschränkungen: Kein Flow Builder, kein AI Copilot, kein Priority Support, keine B2B-Funktionen.

Shopware Rise: ab 600 €/Monat

Die Einstiegsedition für professionelle Shops. Zusätzlich zur Community Edition:

  • Flow Builder für Automatisierung
  • AI Copilot für Content-Generierung
  • Custom Products
  • Erweiterte CMS-Funktionen
  • Priority Support

Geeignet für: Professionelle B2C-Shops mit Automatisierungsbedarf.

Shopware Evolve: ab 2.400 €/Monat

Für wachsende Unternehmen mit komplexeren Anforderungen:

  • Alle Rise-Features plus:
  • B2B Components (Kundengruppen, Preislisten, Schnellbestellung)
  • Multi-Warehouse-Management
  • Subscription Commerce
  • Erweiterter Rule Builder
  • Staging-Umgebung

Geeignet für: Mittelstand, B2B-Commerce, Multi-Warehouse.

Shopware Beyond: auf Anfrage

Enterprise-Edition für internationale Unternehmen:

  • Alle Evolve-Features plus:
  • Multi-Mandanten-Fähigkeit
  • Dedizierter Account Manager
  • SLA-basierter Enterprise Support
  • Individuelles Onboarding
  • Custom Feature-Entwicklung

Geeignet für: Enterprise, international, hohes Transaktionsvolumen.

Self-Hosted, SaaS oder PaaS: Was ist der Unterschied?

ModellHosting-KostenKontrolleWartung
Self-Hosted50 – 500 €/MonatVolle KontrolleEigenverantwortlich
SaaSIm LizenzpreisEingeschränktDurch Shopware
PaaSIm LizenzpreisCode-ZugriffShared Responsibility

Unsere Empfehlung: Für Unternehmen mit internem Entwicklerteam oder komplexen Integrationsanforderungen empfehlen wir Self-Hosted oder PaaS. SaaS eignet sich für Shops mit Standardanforderungen oder Headless-Infrastrukturen.

Shopware 6 Implementierung

Was kostet die Shopware-Einführung mit Agentur?

Hier wird es in den meisten Kostenartikeln nebulös, weil kaum eine Agentur eigene Zahlen nennt. Wir tun es: Die folgenden Rahmen entsprechen dem, was professionelle Shopware-Projekte in Deutschland tatsächlich kosten. Stundensätze etablierter Agenturen liegen zwischen 110 und 180 Euro netto, Freelancer zwischen 70 und 120 Euro.

ProjektgrößeTypischer UmfangKostenrahmenProjektdauer
StarterStandard-Theme angepasst, Basis-Konfiguration, Zahlarten, wenige Schnittstellen15.000 – 35.000 Euro6 – 10 Wochen
MittelstandIndividuelles Design, ERP-Anbindung, Datenmigration, individuelle Features35.000 – 90.000 Euro10 – 20 Wochen
B2B-KomplexERP- und PIM-Integration, Kundenpreise, Freigabeprozesse, Multi-Channel, Custom-Plugins90.000 – 250.000+ Euro4 – 12 Monate

Erfahrungswerte aus realen Agenturprojekten. Stand: Juni 2026. Untergrenzen setzen saubere Produktdaten und einen festen Scope voraus.

Die größten Stellhebel innerhalb dieser Rahmen sind Schnittstellen und Daten. Eine Standard-ERP-Anbindung (etwa über etablierte Konnektoren) kostet 8.000 bis 20.000 Euro, eine individuelle Integration mit bidirektionaler Logik 20.000 bis 40.000 Euro und mehr. Eine PIM-Anbindung schlägt mit 5.000 bis 20.000 Euro zu Buche, echte B2B-Funktionen wie kundenindividuelle Preislisten oder Budgetfreigaben mit 10.000 bis 50.000 Euro. Gerade für Hersteller mit gewachsenen ERP-Landschaften entscheidet die Integrationstiefe über das Budget, nicht das Frontend.

Welche Faktoren beeinflussen die Implementierungskosten?

FaktorKosteneinflussBeispiel
Design+5.000 – 30.000+ €Standard-Theme vs. vollindividuelles UX-Design
ERP-Integration+8.000 – 40.000+ €Einfache REST-API vs. bidirektionale Echtzeit-Sync
PIM-Anbindung+5.000 – 20.000 €Pimcore, Akeneo oder andere PIM-Systeme
B2B-Funktionen+10.000 – 50.000 €Preislisten, Budgets, Freigabe-Workflows
Custom Plugins+3.000 – 15.000 € pro PluginIndividuelle Geschäftslogik
Datenmigration+3.000 – 15.000 €Je nach Datenqualität und Quellsystem
Multi-Language+3.000 – 10.000 €Pro zusätzliche Sprache/Storefront

Wie genau die Kostenstrukturen für die Implementierung aussehen, hängt von den individuellen Anforderungen und Ihrem Geschäftsmodell ab. Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Gespräch Ihre Anforderungen besprechen.

Laufende Kosten

Laufende Kosten: Hosting, Wartung, Plugins, Weiterentwicklung

Nach dem Go-Live fängt die Rechnung erst an. Bei den Cloud-Editionen Rise, Evolve und Beyond ist das Hosting im Lizenzpreis enthalten, bei der Community Edition kommt es separat dazu.

KostenpositionPro MonatPro JahrAnmerkung
Hosting (Self-Hosted)80 – 400 Euro960 – 4.800 EuroManaged VPS bis Dedicated. Entfällt bei Cloud-Editionen.
Plugins und Extensions100 – 900 Euro1.200 – 10.800 EuroAbo-Modelle dominieren, summiert sich schleichend
Wartung, Updates, Monitoring500 – 2.500 Euro6.000 – 30.000 EuroSicherheitsupdates, Kompatibilität, Performance
Weiterentwicklung1.000 – 5.000+ Euro12.000 – 60.000+ EuroEin Shop ohne Weiterentwicklung verliert ab Jahr 1 Conversion

Realistische Spanne für den Gesamtbetrieb: 500 Euro (kleiner Shop, schlanker Betrieb) bis 5.000+ Euro pro Monat (B2B-Plattform mit aktiver Roadmap). Stand: Juni 2026.

Unsere Empfehlung: Ein monatlicher Wartungsvertrag mit einer Shopware Agentur sichert Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit langfristig ab. Typische Plugin-Kosten für einen professionellen Shop: 100 – 900 Euro pro Monat, Details zu Erweiterungen unter Shopware Plugins.

Total Cost of Ownership

Total Cost of Ownership: Drei Beispielrechnungen über 3 Jahre

Die ehrlichste Zahl ist nicht der Monatspreis, sondern der TCO über drei Jahre. Drei Szenarien aus der Praxis:

Kostenblock (3 Jahre)Kleiner Shop
(Community)
Mittelstand B2C/B2B
(Rise)
B2B-Plattform
(Evolve)
Lizenz0 Euro21.600 Euro86.400 Euro
Projekt (einmalig)25.000 Euro60.000 Euro120.000 Euro
Hosting3.600 Euroinkl. (Cloud)inkl. (Cloud)
Plugins5.400 Euro10.800 Euro18.000 Euro
Wartung + Weiterentwicklung14.400 Euro54.000 Euro108.000 Euro
TCO 3 Jahreca. 48.000 Euroca. 146.000 Euroca. 332.000 Euro
Davon Lizenzanteil0 %ca. 15 %ca. 26 %

Modellrechnungen mit mittleren Werten aus den Tabellen oben, gerundet. Ihr konkretes Szenario kann darunter oder darüber liegen, die Größenordnung stimmt. Stand: Juni 2026.

Die Rechnung zeigt das Muster: Die Lizenz, über die am meisten diskutiert wird, ist fast nie der größte Block. Projekt und Betrieb machen zusammen 70 bis 100 Prozent der Gesamtkosten aus.

Kostentreiber und versteckte Kosten: Womit Budgets wirklich gesprengt werden

Drei Posten sprengen Shopware-Budgets regelmäßig, und keiner davon steht in der Preisliste:

  • Produktdatenqualität. Unvollständige Attribute, fehlende Bilder, inkonsistente Varianten: Die Aufbereitung kostet schnell 10.000 bis 30.000 Euro und verzögert den Go-Live um Wochen. Wer ein sauberes Data Management mit PIM-Struktur mitbringt, spart hier am meisten.
  • Scope-Änderungen. Jede Anforderung, die nach Projektstart dazukommt, kostet das Zwei- bis Dreifache dessen, was sie in der Konzeptionsphase gekostet hätte.
  • Schnittstellen-Überraschungen. Das ERP liefert Daten anders als dokumentiert, der Zahlungsdienstleister braucht Sonderlocken, das Altsystem hat undokumentierte Logik. Puffer von 15 bis 20 Prozent auf das Integrationsbudget sind kein Pessimismus, sondern Erfahrung.

Sparpotenziale: Wo Sie kürzen können und wo nicht

Sinnvoll sparen: Standardfunktionen statt Eigenentwicklung nutzen (Shopware 6 deckt im Standard mehr ab, als viele glauben), bewährte Plugins statt Custom-Code, MVP-Ansatz mit klar priorisiertem Folgebacklog, Datenaufbereitung intern vorbereiten statt komplett einkaufen.

Nicht sparen: An der Konzeptionsphase (jeder dort gesparte Tag kostet später drei), an der ERP-Schnittstelle (sie ist das Rückgrat des Betriebs), an Wartung und Updates (Sicherheitslücken sind teurer als jeder Retainer) und an der Datenqualität.

Shopware-Kosten im Vergleich zu Shopify und Magento

Shopify startet mit niedrigeren Einstiegspreisen, verlangt aber Transaktionsgebühren von 0,5 bis 2 Prozent, die bei wachsendem Umsatz schwerer wiegen als jede Shopware-Lizenz. Shopware berechnet keine Transaktionsgebühren, dafür wächst die Subscription mit dem GMV. Für komplexe B2B-Anforderungen (Kundenpreise, ERP-Tiefenintegration, Freigabeprozesse) ist Shopware im Gesamtbild meist wirtschaftlicher, für schnelle B2C-Setups oft Shopify. Die ausführliche Gegenüberstellung mit Rechenbeispielen finden Sie in unserem Vergleich Shopify vs. Shopware.

KriteriumShopware 6ShopifyMagento
Lizenz0 € (Community)Ab 36 €/Mo0 € / 22.000+ €/J.
Transaktionsgeb.Keine0,5 – 2 %Keine
Implementierung30k – 80k €10k – 40k €50k – 150k €
B2B nativJa (Evolve/Beyond)Nur PlusJa (Commerce)
Ideal fürD-A-CH, B2B, Mittelstand, EnterpriseD2C, Einstieg und Standard Commerce CasesGehobener Mittelstand und Enterprise

Einen ausführlichen Vergleich finden Sie auf unserer Seite Shop-System-Vergleich.

Was kostet eine Shopware Agentur?

Der Stundensatz professioneller Shopware Agenturen in Deutschland liegt zwischen 110 und 180 € netto. Freelancer sind mit 70 – 120 €/Stunde etwas günstiger, bieten aber weniger Ausfallsicherheit und Breitenexpertise.

Die Agenturkosten machen den größten Teil der Implementierungskosten aus. Ein typisches Mittelstands-Projekt (50.000 €) entspricht bei einem Stundensatz von 120 € rund 400 Entwickler-Stunden, verteilt auf Beratung, UX-Design, Frontend-Entwicklung, Backend-Entwicklung und Qualitätssicherung.

Fazit: Realistisches Budget für einen Shopware-Shop im Mittelstand

Für einen mittelständischen Hersteller mit ERP-Anbindung und B2B-Anforderungen ist ein realistisches Gesamtbudget: 50.000 bis 100.000 Euro für das Projekt, 1.500 bis 4.000 Euro pro Monat für Lizenz und Betrieb, also rund 130.000 bis 250.000 Euro über drei Jahre. Wer mit deutlich weniger kalkuliert, kalkuliert meist nicht ehrlicher, sondern nur unvollständiger: Die fehlenden Posten tauchen später trotzdem auf, nur ungeplant.

Entscheidend ist nicht, das billigste Angebot zu finden, sondern die Kostenstruktur zu verstehen, bevor Sie unterschreiben. Genau dafür ist diese Seite da. Alle Zahlen prüfen wir quartalsweise gegen die offizielle Shopware-Preisliste, das Stand-Datum oben zeigt die letzte Prüfung. Mehr zur Plattform, zu Migration und Entwicklung finden Sie im Shopware-Hub.

FAQ

Häufige Fragen zu Shopware Kosten

Shopware kostet 2026 je nach Edition ab 600 Euro pro Monat (Rise), ab 2.400 Euro (Evolve) oder ab rund 6.500 Euro (Beyond). Die Community Edition ist kostenlos, seit März 2025 aber auf 1 Million Euro Jahresumsatz (GMV) begrenzt. Dazu kommen einmalige Projektkosten zwischen 15.000 und 250.000 Euro sowie laufende Kosten ab etwa 500 Euro pro Monat.

Ja, mit Einschränkung. Die Community Edition ist Open Source und lizenzkostenfrei. Seit der Fair-Use-Anpassung im März 2025 gilt sie aber nur bis 1 Million Euro Jahresumsatz. Oberhalb dieser Grenze ist ein Wechsel auf Rise, Evolve oder Beyond nötig, sonst verlieren Sie den Zugang zu Store-Erweiterungen und Plugin-Updates. Hosting, Wartung und Entwicklung kommen in jedem Fall dazu.

Ein Starter-Shop mit Standardfunktionen liegt bei 15.000 bis 35.000 Euro. Ein Mittelstands-Shop mit ERP-Anbindung und individuellem Design kostet 35.000 bis 90.000 Euro. Komplexe B2B-Projekte mit ERP- und PIM-Integration beginnen bei 90.000 Euro und können 250.000 Euro übersteigen. Agentur-Stundensätze in Deutschland liegen zwischen 110 und 180 Euro netto.

GMV (Gross Merchandise Value) ist der Bruttowarenwert aller Bestellungen pro Jahr. Jede Edition enthält ein Kontingent: Rise bis 2 Millionen, Evolve bis 5 Millionen, Beyond bis 15 Millionen Euro. Wächst der Umsatz über die Grenze, fallen Zusatzkosten an oder der Wechsel in die nächsthöhere Edition wird nötig. Die Lizenzkosten wachsen also mit dem Umsatz mit.

Kleinere Shops mit wenigen Plugins starten bei etwa 20.000 Euro. Mittelständische Projekte liegen realistisch bei 40.000 bis 120.000 Euro, abhängig von Plugin-Anzahl, Datenqualität und individuellen Anpassungen im Altsystem. Komplexe B2B-Setups mit ERP-Integrationen liegen darüber. Shopware 5 erhält keinen Support mehr, die Migration ist also keine Frage des Ob. Details dazu in unserem Leitfaden zur Shopware-5-auf-6-Migration.

Die am meisten unterschätzten Posten: Produktdaten-Aufbereitung (10.000 bis 30.000 Euro), Schnittstellen-Mehraufwand bei ERP und PIM, Scope-Änderungen während des Projekts und der Editionswechsel bei GMV-Wachstum. Plugin-Abos summieren sich auf 100 bis 900 Euro pro Monat. Wer diese Posten von Anfang an budgetiert, erlebt keine Überraschungen.

Sie möchten wissen, was Ihr Shopware-Projekt konkret kosten wird? Lassen Sie uns rechnen.