Hub-Seite https://www.onacy.de/shopware/kosten/. Die URL bleibt erhalten, die
Pos.-5-Historie für „shopware kosten“ wird übernommen. Kein neuer Blogpost, kein neuer Slug.
Umsetzung in Gutenberg, bestehende Seite ausbauen. Neu gegenüber der Live-Seite: Antwort-Absatz nach H1,
Kürze-Box mit Stand-Datum, GMV-Regeln in der Editionstabelle (inkl. Community-Cap seit März 2025),
3-Jahres-TCO statt 12-Monats-Szenarien, gestrafftes FAQ mit FAQPage-Schema, Meinungsboxen mit
Statement-Schema. Preise verifiziert gegen shopware.com/de/preise/ am 11.06.2026.
Fair-Use-Datum verifiziert am 11.06.2026 gegen shopware.com/en/news/fair-usage-policy-community-edition/:
Policy gilt seit 24. März 2025 (AGB-Update), erste GMV-Meldefrist 30.06.2025. Ursprüngliche
Draft-Angabe „März 2026“ war falsch und wurde korrigiert.
Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026
Shopware kostet 2026 je nach Edition ab 600 Euro pro Monat (Rise), ab 2.400 Euro (Evolve)
oder ab rund 6.500 Euro (Beyond). Die Community Edition ist kostenlos, seit März 2025 aber auf
1 Million Euro Jahresumsatz begrenzt. Dazu kommen Projektkosten zwischen 15.000 und 250.000 Euro
sowie laufende Kosten ab etwa 500 Euro pro Monat.
Das Wichtigste in Kürze
- Editionen: Community (0 Euro), Rise (ab 600 Euro/Monat), Evolve (ab 2.400 Euro/Monat), Beyond (ab ca. 6.500 Euro/Monat, offiziell auf Anfrage)
- GMV-Logik: Jede Edition enthält ein Umsatzkontingent (Rise: 2 Mio., Evolve: 5 Mio., Beyond: 15 Mio. Euro GMV). Die Community Edition ist seit März 2025 auf 1 Mio. Euro GMV gedeckelt.
- Projektkosten mit Agentur: 15.000 bis 35.000 Euro (Starter), 35.000 bis 90.000 Euro (Mittelstand), 90.000 bis 250.000+ Euro (B2B-Komplex)
- Laufende Kosten: realistisch 500 bis 5.000 Euro pro Monat für Hosting, Plugins, Wartung und Weiterentwicklung
- TCO-Daumenregel: Die Lizenz macht meist nur 15 bis 25 Prozent der Gesamtkosten über drei Jahre aus. Projekt und Betrieb dominieren.
Shopware-Editionen und Preise 2026: Community, Rise, Evolve, Beyond
Shopware hat sein Preismodell vollständig auf Subscriptions umgestellt. Die alten
Professional- und Enterprise-Lizenzen existieren nicht mehr, stattdessen gibt es vier Stufen,
deren Preis am Jahresumsatz des Shops hängt. Das ist der Punkt, an dem viele ältere
Vergleichsartikel im Netz nicht mehr stimmen.
| Edition | Preis/Monat | Inkludiertes GMV | Kernfeatures | Support | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|---|
| Community | 0 Euro | bis 1 Mio. Euro/Jahr (Cap seit März 2025) | Open Source (MIT), voller Core, Self-Hosting Pflicht | Community, kein Hersteller-Support | Kleine Shops, Entwickler-Teams, Proof of Concept |
| Rise | ab 600 Euro | bis 2 Mio. Euro/Jahr | Cloud-Hosting inkl., Shopware Intelligence, unbegrenzte Verkaufskanäle | 8 Std. Reaktionszeit | Wachsende B2C-Shops, einfache B2B-Setups |
| Evolve | ab 2.400 Euro | bis 5 Mio. Euro/Jahr | B2B Components, Advanced Search, Dynamic Access | 4 Std. Reaktionszeit, Telefon-Support | Mittelständische Hersteller mit B2B-Anforderungen |
| Beyond | ab ca. 6.500 Euro (auf Anfrage) | bis 15 Mio. Euro/Jahr | Digital Sales Rooms, Multi-Inventory, kundenspezifische Preise | 1 Std. Reaktionszeit, 24/7, Account Manager | Enterprise-B2B, Multi-Channel-Konzerne |
Preise exkl. MwSt., verifiziert gegen shopware.com/de/preise/ (Juni 2026). Beyond nennt Shopware offiziell nur auf Anfrage, der marktübliche Einstieg liegt bei rund 6.500 Euro pro Monat. Add-on Shopware Intelligence+: 19 Euro/Monat (bezahlte Pläne) bzw. 29 Euro/Monat (Community).
Das GMV-Preismodell verstehen: Wann welche Edition wirtschaftlich ist
GMV (Gross Merchandise Value) ist der Bruttowarenwert aller Bestellungen, die über den Shop
laufen, pro Jahr. Shopware koppelt den Lizenzpreis an diesen Wert: Jede Edition enthält ein
Kontingent, darüber wird es teurer oder der Wechsel in die nächste Stufe steht an.
Ein Rechenbeispiel: Ein Hersteller mit 1,8 Millionen Euro Online-Umsatz fährt mit Rise
(600 Euro/Monat, 7.200 Euro/Jahr) zunächst günstig. Wächst der Shop auf 2,5 Millionen Euro,
reicht das Rise-Kontingent nicht mehr. Der Sprung auf Evolve bedeutet 28.800 Euro pro Jahr,
also rund das Vierfache. Wer diesen Sprung nicht im Businessplan hat, budgetiert an der
Realität vorbei. Umgekehrt gilt: Wer die B2B Components aus Evolve ohnehin braucht
(Kundenpreise, Angebotsworkflows, Rechte und Rollen), sollte nicht künstlich auf Rise starten
und sechs Monate später teuer nachrüsten.
Für die Community Edition gilt seit dem 24. März 2025 die Fair-Use-Grenze von 1 Million Euro GMV
(Fair Usage Policy, eingeführt mit der AGB-Aktualisierung von Shopware, erste GMV-Meldefrist 30. Juni 2025).
Der Shop läuft technisch auch darüber hinaus weiter (Open Source bleibt Open Source), aber
der Zugang zum Extension Store und zu Plugin-Updates entfällt. Für einen produktiven Shop ist
das faktisch das Ende der Kostenlos-Phase.
„Wer bei der Edition nur auf den Monatspreis schaut, zahlt beim GMV-Sprung drauf. Die richtige Frage ist nicht, was Shopware heute kostet, sondern was es bei Ihrem Umsatz in zwei Jahren kostet.“
Was kostet die Shopware-Einführung mit Agentur?
Hier wird es in den meisten Kostenartikeln nebulös, weil kaum eine Agentur eigene Zahlen
nennt. Wir tun es: Die folgenden Rahmen entsprechen dem, was professionelle Shopware-Projekte
in Deutschland tatsächlich kosten. Stundensätze etablierter Agenturen liegen zwischen 110 und
180 Euro netto, Freelancer zwischen 70 und 120 Euro.
| Projektgröße | Typischer Umfang | Kostenrahmen | Projektdauer |
|---|---|---|---|
| Starter | Standard-Theme angepasst, Basis-Konfiguration, Zahlarten, wenige Schnittstellen | 15.000 – 35.000 Euro | 6 – 10 Wochen |
| Mittelstand | Individuelles Design, ERP-Anbindung, Datenmigration, individuelle Features | 35.000 – 90.000 Euro | 10 – 20 Wochen |
| B2B-Komplex | ERP- und PIM-Integration, Kundenpreise, Freigabeprozesse, Multi-Channel, Custom-Plugins | 90.000 – 250.000+ Euro | 4 – 12 Monate |
Erfahrungswerte aus realen Agenturprojekten, Stand Juni 2026. Untergrenzen setzen saubere Produktdaten und einen festen Scope voraus.
Die größten Stellhebel innerhalb dieser Rahmen sind Schnittstellen und Daten.
Eine Standard-ERP-Anbindung (etwa über etablierte Konnektoren) kostet 8.000 bis 20.000 Euro,
eine individuelle Integration mit bidirektionaler Logik 20.000 bis 40.000 Euro und mehr.
Eine PIM-Anbindung schlägt mit 5.000 bis 20.000 Euro zu Buche, echte B2B-Funktionen wie
kundenindividuelle Preislisten oder Budgetfreigaben mit 10.000 bis 50.000 Euro. Gerade für
Hersteller mit gewachsenen ERP-Landschaften entscheidet die Integrationstiefe über das Budget,
nicht das Frontend.
Laufende Kosten: Hosting, Wartung, Plugins, Weiterentwicklung
Nach dem Go-Live fängt die Rechnung erst an. Bei den Cloud-Editionen Rise, Evolve und
Beyond ist das Hosting im Lizenzpreis enthalten, bei der Community Edition kommt es separat dazu.
| Kostenposition | Pro Monat | Pro Jahr | Anmerkung |
|---|---|---|---|
| Hosting (Self-Hosted) | 80 – 400 Euro | 960 – 4.800 Euro | Managed VPS bis Dedicated. Entfällt bei Cloud-Editionen. |
| Plugins und Extensions | 100 – 900 Euro | 1.200 – 10.800 Euro | Abo-Modelle dominieren, summiert sich schleichend |
| Wartung, Updates, Monitoring | 500 – 2.500 Euro | 6.000 – 30.000 Euro | Sicherheitsupdates, Kompatibilität, Performance |
| Weiterentwicklung | 1.000 – 5.000+ Euro | 12.000 – 60.000+ Euro | Ein Shop ohne Weiterentwicklung verliert ab Jahr 1 Conversion |
Realistische Spanne für den Gesamtbetrieb: 500 Euro (kleiner Shop, schlanker Betrieb) bis 5.000+ Euro pro Monat (B2B-Plattform mit aktiver Roadmap).
Total Cost of Ownership: Drei Beispielrechnungen über 3 Jahre
Die ehrlichste Zahl ist nicht der Monatspreis, sondern der TCO über drei Jahre. Drei
Szenarien aus der Praxis:
| Kostenblock (3 Jahre) | Kleiner Shop (Community) | Mittelstand B2C/B2B (Rise) | B2B-Plattform (Evolve) |
|---|---|---|---|
| Lizenz | 0 Euro | 21.600 Euro | 86.400 Euro |
| Projekt (einmalig) | 25.000 Euro | 60.000 Euro | 120.000 Euro |
| Hosting | 3.600 Euro | inkl. (Cloud) | inkl. (Cloud) |
| Plugins | 5.400 Euro | 10.800 Euro | 18.000 Euro |
| Wartung + Weiterentwicklung | 14.400 Euro | 54.000 Euro | 108.000 Euro |
| TCO 3 Jahre | ca. 48.000 Euro | ca. 146.000 Euro | ca. 332.000 Euro |
| Davon Lizenzanteil | 0 % | ca. 15 % | ca. 26 % |
Modellrechnungen mit mittleren Werten aus den Tabellen oben, gerundet. Ihr konkretes Szenario kann darunter oder darüber liegen, die Größenordnung stimmt.
Die Rechnung zeigt das Muster: Die Lizenz, über die am meisten diskutiert wird, ist fast nie
der größte Block. Projekt und Betrieb machen zusammen 70 bis 100 Prozent der Gesamtkosten aus.
Kostentreiber und versteckte Kosten: Womit Budgets wirklich gesprengt werden
Drei Posten sprengen Shopware-Budgets regelmäßig, und keiner davon steht in der Preisliste:
- Produktdatenqualität. Unvollständige Attribute, fehlende Bilder, inkonsistente Varianten: Die Aufbereitung kostet schnell 10.000 bis 30.000 Euro und verzögert den Go-Live um Wochen. Wer ein sauberes Data Management mit PIM-Struktur mitbringt, spart hier am meisten.
- Scope-Änderungen. Jede Anforderung, die nach Projektstart dazukommt, kostet das Zwei- bis Dreifache dessen, was sie in der Konzeptionsphase gekostet hätte.
- Schnittstellen-Überraschungen. Das ERP liefert Daten anders als dokumentiert, der Zahlungsdienstleister braucht Sonderlocken, das Altsystem hat undokumentierte Logik. Puffer von 15 bis 20 Prozent auf das Integrationsbudget sind kein Pessimismus, sondern Erfahrung.
„Die Lizenz ist selten der größte Kostenblock. Schlechte Produktdaten und nachträgliche Änderungen sind es. Wer vor dem Shop-Projekt in Datenqualität investiert, kauft sich die günstigste Versicherung gegen Budgetüberschreitung.“
Sparpotenziale: Wo Sie kürzen können und wo nicht
Sinnvoll sparen: Standardfunktionen statt Eigenentwicklung nutzen (Shopware 6
deckt im Standard mehr ab, als viele glauben), bewährte Plugins statt Custom-Code, MVP-Ansatz
mit klar priorisiertem Folgebacklog, Datenaufbereitung intern vorbereiten statt komplett
einkaufen.
Nicht sparen: An der Konzeptionsphase (jeder dort gesparte Tag kostet später
drei), an der ERP-Schnittstelle (sie ist das Rückgrat des Betriebs), an Wartung und Updates
(Sicherheitslücken sind teurer als jeder Retainer) und an der Datenqualität.
Shopware-Kosten im Vergleich: Kurze Einordnung zu Shopify
Shopify startet mit niedrigeren Einstiegspreisen, verlangt aber Transaktionsgebühren von
0,5 bis 2 Prozent, die bei wachsendem Umsatz schwerer wiegen als jede Shopware-Lizenz. Shopware
berechnet keine Transaktionsgebühren, dafür wächst die Subscription mit dem GMV. Für komplexe
B2B-Anforderungen (Kundenpreise, ERP-Tiefenintegration, Freigabeprozesse) ist Shopware im
Gesamtbild meist wirtschaftlicher, für schnelle B2C-Setups oft Shopify. Die ausführliche
Gegenüberstellung mit Rechenbeispielen finden Sie in unserem Vergleich
Shopify vs. Shopware.
Fazit: Realistisches Budget für einen Shopware-Shop im Mittelstand
Für einen mittelständischen Hersteller mit ERP-Anbindung und B2B-Anforderungen ist ein
realistisches Gesamtbudget: 50.000 bis 100.000 Euro für das Projekt, 1.500 bis 4.000 Euro pro
Monat für Lizenz und Betrieb, also rund 130.000 bis 250.000 Euro über drei Jahre. Wer mit
deutlich weniger kalkuliert, kalkuliert meist nicht ehrlicher, sondern nur unvollständiger:
Die fehlenden Posten tauchen später trotzdem auf, nur ungeplant.
Entscheidend ist nicht, das billigste Angebot zu finden, sondern die Kostenstruktur zu
verstehen, bevor Sie unterschreiben. Genau dafür ist diese Seite da. Alle Zahlen prüfen wir
quartalsweise gegen die offizielle Shopware-Preisliste, das Stand-Datum oben zeigt die letzte
Prüfung. Mehr zur Plattform, zu Migration und Entwicklung finden Sie im
Shopware-Hub.
Was würde Ihr Projekt kosten?
Wir rechnen Ihr Szenario unverbindlich durch: Edition, Projektumfang, laufende Kosten,
auf Basis Ihrer Anforderungen statt Pauschalwerten. Ohne Pitch, mit ehrlichen Zahlen.
Häufige Fragen zu Shopware-Kosten
Was kostet Shopware?
Shopware kostet 2026 je nach Edition ab 600 Euro pro Monat (Rise), ab 2.400 Euro (Evolve)
oder ab rund 6.500 Euro (Beyond). Die Community Edition ist kostenlos, seit März 2025 aber auf
1 Million Euro Jahresumsatz (GMV) begrenzt. Dazu kommen einmalige Projektkosten zwischen
15.000 und 250.000 Euro sowie laufende Kosten ab etwa 500 Euro pro Monat.
Ist Shopware kostenlos?
Ja, mit Einschränkung. Die Community Edition ist Open Source und lizenzkostenfrei. Seit der
Fair-Use-Anpassung im März 2025 gilt sie aber nur bis 1 Million Euro Jahresumsatz. Oberhalb
dieser Grenze ist ein Wechsel auf Rise, Evolve oder Beyond nötig, sonst verlieren Sie den
Zugang zu Store-Erweiterungen und Plugin-Updates. Hosting, Wartung und Entwicklung kommen in
jedem Fall dazu.
Was kostet ein Shopware-Shop mit Agentur?
Ein Starter-Shop mit Standardfunktionen liegt bei 15.000 bis 35.000 Euro. Ein
Mittelstands-Shop mit ERP-Anbindung und individuellem Design kostet 35.000 bis 90.000 Euro.
Komplexe B2B-Projekte mit ERP- und PIM-Integration beginnen bei 90.000 Euro und können
250.000 Euro übersteigen. Agentur-Stundensätze in Deutschland liegen zwischen 110 und
180 Euro netto.
Was bedeutet das GMV-Preismodell?
GMV (Gross Merchandise Value) ist der Bruttowarenwert aller Bestellungen pro Jahr. Jede
Edition enthält ein Kontingent: Rise bis 2 Millionen, Evolve bis 5 Millionen, Beyond bis
15 Millionen Euro. Wächst der Umsatz über die Grenze, fallen Zusatzkosten an oder der Wechsel
in die nächsthöhere Edition wird nötig. Die Lizenzkosten wachsen also mit dem Umsatz mit.
Was kostet die Migration von Shopware 5 auf 6?
Realistisch sind 15.000 bis 60.000 Euro, abhängig von Plugin-Anzahl, Datenqualität und
individuellen Anpassungen im Altsystem. Shopware 5 erhält keinen Support mehr, die Migration
ist also keine Frage des Ob. Details dazu in unserem Leitfaden zur
Shopware-5-auf-6-Migration.
Welche versteckten Kosten gibt es bei Shopware?
Die am meisten unterschätzten Posten: Produktdaten-Aufbereitung (10.000 bis 30.000 Euro),
Schnittstellen-Mehraufwand bei ERP und PIM, Scope-Änderungen während des Projekts und der
Editionswechsel bei GMV-Wachstum. Plugin-Abos summieren sich auf 100 bis 900 Euro pro Monat.
Wer diese Posten von Anfang an budgetiert, erlebt keine Überraschungen.

Autor
Philipp Foreman
Geschäftsführer, onacy GmbH
Philipp Foreman ist Geschäftsführer der onacy GmbH und verantwortet Shopware-Projekte für mittelständische B2B-Hersteller, von der Editionswahl über ERP- und PIM-Integration bis zum Betrieb. Die Kostenrahmen auf dieser Seite stammen aus realen Projektbudgets, nicht aus Preislisten.
