Shopware 6 Shop und Pimcore – Bruno Nebelung GmbH

B2B Marken-Shop auf Basis von Shopware 6 und Pimcore

Wie transformiert man ein fast 100-jähriges Traditionsunternehmen aus dem Münsterland in einen digitalen Vorreiter der Grünen Branche? Die Bruno Nebelung GmbH, bekannt für ihre Premium-Marke Kiepenkerl, stand vor genau dieser Herausforderung. Das Ziel: Die Ablösung historisch gewachsener Vertriebsstrukturen durch eine leistungsstarke B2B-Plattform, die den stationären Fachhandel rund um die Uhr bedient. Erfahren Sie, wie onacy auf Basis von Shopware 6 und Pimcore eine Lösung schuf, die Tradition wahrt und gleichzeitig komplexe Anforderungen wie Saisonware und individuelle Preisstrukturen digital meistert.

Reduktion der operativen Kosten
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Schnellere
Time-to-Market
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16 Mio
Preisdatensätze
E-Commerce
Umsatzanteil
0%
Anstieg Order
seit Shopware 6
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Die Architektur der Lösung: Eine flexible und skalierbare Basis

Statt einer monolithischen Lösung wurde ein entkoppeltes System auf Basis von Best-of-Breed-Technologien gewählt, um maximale Flexibilität zu gewährleisten.

 

Eine Bestellung, zwei Verkäufer: Der intelligente „Ordersplit“​

Das Problem: Ein Kunde legt Produkte von Bruno Nebelung (Kiepenkerl) und der Sperli GmbH in denselben Warenkorb.

Rechtlich und buchhalterisch müssen dies getrennte Aufträge sein, die zu zwei separaten Rechnungen führen.

Die Lösung: Im Warenkorb und Checkout wird transparent angezeigt, welches Produkt von welcher Firma verkauft wird.

Nach der Bestellung teilt ein automatisierter Ordersplit den Warenkorb im Hintergrund in zwei separate Aufträge auf.

Zusätzlich werden Aufträge basierend auf unterschiedlichen Lieferzeitpunkten in separate Rückstandsaufträge aufgeteilt.

nebelung-barcode-scanner

Entwickelt für die Praxis: Effizienz direkt auf der Verkaufsfläche

Die Lösung sieht einen integrierten Barcode-Scanner vor, der über die mobile Ansicht des B2B-Shops genutzt wird. Dabei kann der Händler Barcodes direkt auf der Verpackung oder am Regal scannen, woraufhin das Produkt sofort in der korrekten Menge in den Warenkorb gelegt wird, wodurch sich die manuelle Suche sowie potenzielle Tippfehler erübrigen. Als ergänzende Option dient die Schnell-Artikeleingabe, die sich besonders für Nutzer am Desktop oder für die Arbeit mit bereits vorhandenen Listen eignet. Hierbei lassen sich Artikelnummern, EANs oder Kurzbezeichnungen direkt in ein zentrales Eingabefeld eintippen, um die gewünschten Artikel ohne Umwege schnell dem Warenkorb hinzuzufügen.

Abbildung komplexer Organisationsstrukturen

Das System wurde so konzipiert, dass es die reale Hierarchie der Kunden präzise widerspiegelte – von der Zentrale bis hin zu einzelnen Niederlassungen.

Rechte & Rollen: Es erfolgte eine detaillierte Zuweisung von Berechtigungen für verschiedene Nutzertypen, wie etwa Einkäufer mit spezifischen Budgets oder Techniker mit reinem Service-Fokus.

Genehmigungs-Workflows: Basierend auf Shopware B2B Components wurden automatisierte Freigabeprozesse für Budgets implementiert.

Liefer-Logik: Jeder Standort kann individuelle Lieferadressen und Ansprechpartner eigenständig verwalten.

Abbildung komplexer Produktlogik

Eine besondere Herausforderung stellen Warenpräsenter und Displays dar, da ein großer Themenständer als sogenanntes Mantelprodukt aus dutzenden Einzelartikeln besteht. Hierfür bietet das System die Lösung, den Ständer im Shop als ein einzelnes Produkt zu bestellen, während Shopware im Hintergrund automatisch eine Stückliste aufbaut und den Gesamtpreis in Echtzeit basierend auf den Preisen der Einzelkomponenten berechnet. Eine weitere Hürde ist der regelmäßige Sortimentswechsel, bei dem Produkte jährlich durch neue Sorten mit neuer EAN, aber identischem Namen ersetzt werden. Um dies abzufangen, hält das System eine Verbindung zwischen Vorgänger- und Nachfolgeartikeln bereit, sodass beim Eingeben einer alten Artikelnummer automatisch das korrekte neue Produkt in den Warenkorb gelegt wird.

Die Transformation: Vom internen „Wettbewerber“ zum unverzichtbaren Werkzeug

In der anfänglichen Situation herrschte intern, insbesondere innerhalb der Vertriebsabteilung, eine spürbare Skepsis und großer Widerstand, da man befürchtete, der neue Shop könnte den klassischen Außendienst ersetzen. Der entscheidende Wendepunkt trat jedoch ein, als der Vertrieb schnell erkannte, dass das System kein Konkurrent, sondern ein mächtiges Werkzeug ist, welches den Kunden unkomplizierte Nachbestellungen ermöglicht und gleichzeitig das Team massiv von administrativen Aufgaben entlastet. Diese Entwicklung wird durch die Beobachtung untermauert, dass die anfängliche Skepsis schnell einer breiten Akzeptanz gewichen ist, da viele Beteiligte den Nutzen für die eigene Effizienz erkannten.

Erfahren Sie, wie onacy
Ihre Visionen in die Tat umsetzt.

Key Facts des Projekts

Unser Ansatz für maximale Effizienz

Herausforderung

Als 100-jähriges Traditionsunternehmen stand die Bruno Nebelung GmbH vor der Aufgabe, ihre historisch gewachsenen Vertriebsstrukturen in eine leistungsfähige digitale Plattform zu überführen, ohne die komplexe Geschäftslogik zu verlieren. Eine besondere technische Hürde bildeten dabei die 16 Millionen kundenindividuellen Preisdatensätze sowie die Notwendigkeit, zwei juristische Entitäten (Nebelung und Sperli) mit getrennten Rechnungs- und Lieferprozessen in einem einzigen Warenkorb abzubilden. Zudem galt es, saisonale Verfügbarkeiten und komplexe Stücklistenartikel digital darzustellen und gleichzeitig anfängliche Skepsis im stationär geprägten Vertrieb gegenüber der neuen Lösung abzubauen.

Unser Ansatz

Wir wählten einen „User-First“-Ansatz, bei dem wir zunächst die realen Arbeitsprozesse des Fachhandels und Außendienstes analysierten, anstatt lediglich das ERP-System zu spiegeln. Um die starren Grenzen der Bestandssoftware zu überwinden, setzten wir auf eine flexible Best-of-Breed-Architektur, in der wir eine leistungsstarke Middleware zur Entkopplung der Datenströme zwischen Shopware 6 und dem ERP-System platzierten. Strategisch entschieden wir uns für einen iterativen Rollout, der sich zunächst auf die Automatisierung von B- und C-Kunden fokussierte, um schnelle Effizienzgewinne zu erzielen und das System basierend auf echtem Nutzerfeedback weiterzuentwickeln.

Unsere Lösung

Technisch realisierten wir einen hochperformanten B2B-Shop auf Basis von Shopware 6, ergänzt durch Pimcore als zentralen Hub für veredelte Produkt- und Marketingdaten. Die komplexe Preislogik replizierten wir direkt im Shop-System, um trotz riesiger Datenmengen Echtzeit-Performance zu gewährleisten, während ein automatisierter „Order Split“ im Checkout die rechtlich saubere Trennung der Warenkörbe beider Firmen sicherstellt. Für maximalen Nutzungskomfort implementierten wir Features wie einen Barcode-Scanner für die Fläche und einen KI-gestützten Bestelllisten-Import, der diverse Dateiformate (PDF, Excel, Fotos) verarbeiten kann.

Das Ergebnis

Durch die neue Plattform konnten wir den Vertrieb spürbar von administrativen Aufgaben entlasten und den Shop erfolgreich als unterstützendes Werkzeug für den Außendienst etablieren, was die interne Akzeptanz massiv steigerte. Kunden profitieren nun von einer 24/7-Bestellmöglichkeit mit transparenten Echtzeit-Daten, wodurch die Bruno Nebelung GmbH ihre Servicequalität erhöhte und eine Innovationsführerschaft in ihrer Branche einnimmt. Der erfolgreiche Kanalwechsel von analogen Bestellwegen hin zum digitalen Self-Service ermöglicht dem Unternehmen zudem, durch die gewonnene Skalierbarkeit nun auch internationale Märkte und neue Kundensegmente effizient zu erschließen.

Bruno Nebelung: ...

Unser Vorgehen

Wir begleiten Sie von der ersten Idee bis zum langfristigen Erfolg mit einem bewährten, vierstufigen Prozessmodell.
Analyse & Verständnis

Wir tauchen tief ins Thema ein, verstehen die Ausgangslage und definieren gemeinsam mit Ihnen die Zielbilder.

In dieser Phase überführen wir die Anforderungen in ein belastbares technisches und funktionales Konzept. Wir definieren die Systemarchitektur, planen notwendige Schnittstellen (z. B. zu ERP- oder PIM-Systemen) und entwerfen nutzerzentrierte User Journeys. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die Skalierbarkeit der Lösung sowie auf die Abbildung individueller Geschäftsprozesse und Logiken.

Die Realisierung erfolgt agil und in enger Abstimmung, um eine hohe Qualität und Flexibilität zu gewährleisten. Wir implementieren die Frontend- und Backend-Komponenten, binden Drittsysteme an und optimieren die Performance für verschiedene Endgeräte.

Durch begleitende Qualitätskontrollen und intensive Testing-Phasen stellen wir sicher, dass alle Funktionen fehlerfrei ineinandergreifen und die Sicherheitsstandards erfüllt werden.

Nach der erfolgreichen Abnahme begleiten wir den Go-Live und unterstützen beim reibungslosen Übergang in den Live-Betrieb.

E-Commerce ist jedoch kein statisches Projekt: Wir analysieren auf Wunsch das Nutzerverhalten, optimieren die Conversion-Rate und entwickeln die Plattform kontinuierlich weiter.

So stellen wir sicher, dass die Lösung langfristig mit den Marktanforderungen und Ihrem Unternehmen mitwächst.

Bruno Nebelung über das Projekt

Tobias Schwering

Leiter Online & E-Commerce, Bruno Nebelung GmbH

„Wir, die Bruno Nebelung GmbH, sind ein traditionsreiches, münsterländisches Familienunternehmen, das sich bislang vorrangig durch den Vertrieb über den stationären Gartenfachhandel und den Erwerbsgartenbau einen Namen gemacht hat. Durch unsere starken Handelsmarken wie beispielsweise Kiepenkerl haben wir eine führende Position auf dem Markt eingenommen. Um den sich verändernden Bedürfnissen unserer Geschäftskunden auch in der Zukunft gerecht zu werden, haben wir uns dazu entschlossen, unsere digitale Infrastruktur auszubauen. Dabei lag der Fokus auf unserem B2B-Shop www.nebelung.de.

Für den Aufbau und die Umsetzung dieses wegweisenden Projekts haben wir die Expertise und Unterstützung der Partneragentur Onacy in Anspruch genommen. Onacy war nicht nur Dienstleister, sondern ein echter Partner. Ihr Einsatz und ihre Expertise trugen wesentlich zum Projekterfolg bei. Die konstruktive Zusammenarbeit schätzen wir sehr und empfehlen Onacy als erstklassigen Partner für digitale Vorhaben.“

Tobias Schwering
kiepenkerl-n

Tiefes Verständnis für Ihr Unternehmen

Der moderne E-Commerce ist anspruchsvoll, während Zeit und Budgets oft knapp bemessen sind. Umso entscheidender ist es, die wirksamsten Stellschrauben zu kennen und strukturiert vorzugehen. Eine Zusammenarbeit beginnt bei uns mit einem offenen Austausch: In einem ersten Gespräch beleuchten wir Ihr Geschäftsmodell, Ihre Zielgruppen, Ihre Ziele sowie die aktuellen Herausforderungen. Darauf aufbauend skizzieren wir erste Lösungsrichtungen. Im nächsten Schritt entwickeln wir diese Ansätze gemeinsam weiter – etwa in einem Konzeptions- und UX-Workshop, in dem konkrete Maßnahmen entstehen. Dabei nehmen wir Ihre Perspektive ernst, stellen die richtigen Fragen und betrachten Themen stets aus unternehmerischer Sicht, nicht rein technisch. So schaffen wir ein solides Fundament für digitale Lösungen, die langfristig Wirkung entfalten.

Strategie statt Schnellschuss

Unser Anspruch ist es, keine Insellösungen zu liefern, sondern ganzheitlich zu denken und ihren Kunden in den Mittelpunkt dabei zu stellen. Wir entwickeln eine klare Roadmap für Ihren E-Commerce-Erfolg – abgestimmt auf Ihre internen Strukturen, Ihre Vertriebskanäle und Ihre langfristigen Ziele. Dabei behalten wir immer das große Ganze im Blick: Skalierbarkeit, Integration und Wirtschaftlichkeit.